Meine Wohnung hat vier Fenster und eine Tür, aber eigentlich ist das falsch. In meiner Wohnung gibt es unzählige Fenster und Türen, Übergänge, durch Raum und Zeit, zu anderen Räumen. Es gibt sie auf meinem Fensterbrett, an meinem Wamschbecken, im Regal, unter dem Bett, in Nischen; Sie sind sichtbar oder gut aufbewahrt: verpackt in Gläsern, Kästchen und Schachteln, archiviert oder wild durcheinander. Andere exisieren nur noch mehr als Nachhall in meinen Erinnerungen. Auch das gibt es.

Die Nabelschnur. Sie verbindet uns noch bevor wir einen Herzschlag machen, mit einem Menschen. Sie ist unsere erste Verbindung in und mit der Welt. Sie versorgt uns mit all dem, was wir brauchen um uns zu entwickeln. Jede Verbindung, die wir eingehen, bringt etwas in unser Leben. Anstöße, Anregungen, Impulse. Wir nehmen sie auf, setzen uns mit ihnen auseinander, lassen sie wirken, verarbeiten sie, entwickeln sie und uns weiter ...