B E W E G U N G

F r e i h e i t       P r o z e s s       g e h e n       W e g       G e s c h w i n d i g k e i t       V e r ä n d e r u n g       d y n a m i s c h       l o s l a s s e n       g e s t a l t e n       M ü ß i g g a n g       r e i s e n      

 

Ich sitze in der Bahn und bewege mich. Ich sitze in der U-Bahn, in der Tram, dem Taxi und dem Bus und ich bewege mich. Fort. Ich bewege mich hin zu einem anderen Ort, einem anderen Zustand. Ich sitze und bewege mich. Vor dem Fernseher, am Computer, am Telefon. Mein Leben findet zum großen Teil im Sitzen statt. Im sitzen rasen Kulissen, Orte, Zustände an mir vorbei. Verweilen ist flüchtig. Flucht.nach.vorn.

 
G E S T A L T E N

W e l t     

 

Die Welt ist Klang. Nada Brahma. Klang bedeutet Schwingungen. Die Welt schwingt. Wir auch. Harmonien und Dissonanzen. Wie Wellen. Verschiedene Klänge unterstützen sich oder löschen sich aus. Wir sind so sehr sehende Wesen. Überhören einen ganz großen Teil der Welt.

(...) und lauschte einfach auf die große Stille. Dann kam es ihr so vor, als säße sie imitten in einer grißen Ohrmuschel, die in die Sternenwelt hinaushorchte Und es war ihr, als höre sie eine leise und doch gewaltige Musik, die ihr ganz seltdam zu Herzen ging. (Momo, Michael Ende)

Die Bilder assoziere ich auch immer mit Illusionen. Hinhören, Zuhören das geht tief. /Zitat Die Welt ist Klang/

 
K L A N G

W e l l e n      S c h w i n g u n g e n      z u h ö r e n      W e l t      

 

Die Welt ist Klang. Nada Brahma. Klang bedeutet Schwingungen. Die Welt schwingt. Wir auch. Harmonien und Dissonanzen. Wie Wellen. Verschiedene Klänge unterstützen sich oder löschen sich aus. Wir sind so sehr sehende Wesen. Überhören einen ganz großen Teil der Welt.

(...) und lauschte einfach auf die große Stille. Dann kam es ihr so vor, als säße sie imitten in einer grißen Ohrmuschel, die in die Sternenwelt hinaushorchte Und es war ihr, als höre sie eine leise und doch gewaltige Musik, die ihr ganz seltdam zu Herzen ging. (Momo, Michael Ende)

Die Bilder assoziere ich auch immer mit Illusionen. Hinhören, Zuhören das geht tief. /Zitat Die Welt ist Klang/

 
R A U M

g e s t a l t e n        r e l a t i o n a l       T a n g o      

 

 
R E A L I T Ä T

W e l l e n       W i r k l i c h k e i t       w i r k e n       g e s t a l t e n       r e l a t i o n a l      

 

Wirklichkeit - der Moment, an dem man "wirken" kann. Was kann man eigentlich gestalten?

 
R E I S E N

W e g       G r e n z e n       D u r c h g a n g       K a r t e       L a n d       G e b i e t e       A b s c h i e d       A n k o m m e n       l e b e n       L e b e n      

 

Reisen, das ist sich auf den Weg machen. Zu einen anderen Ort, einen anderen Zustand. Wege, Durchgänge, Grenzen, Türen.

Manchmal gibt es gar keine Wege, sondern nur Trampfelpfade. Oder gar nichts. Ein Pfad, ein Weg, eine Straße bedeutet, dass da schon einmal ein jemand gelaufen ist. Spuren hinterlassen Pfade. Umso mehr Menschen darüber gelaufen sind: Wege werden zu Straßen. Am Land und auf dem Wasser.

Reisen können aber auch im Kopf stattfinden. Gedankenreisen. Die alten Schamanen. Flüge. Wenn sich jemand auf den Weg gemacht hat. Dann geht er. Synonym Abschied. In jeglicher Richtung.

 
S P R A C H E

A l p h a b e t       O r a l i t ä t       T e x t       s p r e c h e n       s c h r e i b e n       G e s c h i c h t e       G e s c h i c h t e n       S y s t e m       M u l t i l o g       D i a l o g       v e r s t e h e n      

 

Mit meiner eigenen Sprache sprechen - das Äußerste.

Aber was ist eigentlich Sprache? Sprache im Englischen language. Das hat doch irgenwas mit Zunge zutun. Sprache ist für mich, in erster Linie oral. Mündlich. Auch wenn natürlich das ganze System Sprache auch den Text mit einschließt. Aber sprechen. Sprache-sprechen.

Wer darf eigentlich sprechen? Sprechen ist gleichzeitig Privileg und dann doch ein subversiver Moment, wenn ich an die Weitergabe von Märchen denke, in denen sich plötzlich noch ganz andere Informationen mit einschleichen.

Es ist so laut. Ich dachte es läge an der Lautstärke, aber es ist die Geballtheit von Sprache: der nichtendenwollende, kontinuierliche Beschuss von Aussagen, Behauptungen, Meinungen, Ideen. Als ob wir den . vergessen hätten.
Die Ruhe scheint fatal, gefährlich. In der Ruhe, dem . , der Pause liegt das Ausruhen, das Nachdenken, das Reflektieren. Das , ist keine Pause, nur ein Trenner einer Sinneinheit, die schon die nächste nach sich zieht.
Der . und das , : Pause und Beschleunigung. Und dann der - variabel in seiner Länge. - -----
Flatline. Vor lauter Sprache geht die Kommunikation verloren. Die einzelne geht unter im weißen Rauschen der vielen Stimmen. Anstelle des Dialogs tritt der multiple Monolog. Unverstanden das Geschrei.

 
W E B E N

R a u m       S t r u k t u r       G e f l e c h t       g e s t a l t e n       V e r b i n d u n g       K n o t e n       W e l t       G e s c h i c h t e      

 

Was bedeutet eigentlich weben? Mehrere Fäden werden zu einem Gewebe. Weben hat für mich etwas sehr ordentliches. Horizontale und vertikale Linien.

Wer webt eigentlich die Welt? Manchmal kommt es mir so vor, als ob alles am richtigen Ort zur rchtigen Stelle ist. Zum Beispiel dann, wenn man genau das findet auf dem Weg, was man braucht um weiterzugehen. Das erinert mich ein wenig an die die ersten Adventurespiele, nach Pixelig.